Das „Projekt Straßenkinder in Brasilien e.V.“ (PSiB) unterstützt finanziell und personell eine Initiative in Fortaleza, einer Hafenstadt mit etwa 2 Mio. Einwohnern an der Nordküste Brasiliens. Die von uns organisatorisch unabhängige Initiative „Casas de Convivência Familiar“ (CCFs) liegt in einer Favela (port.: Armenviertel) im Stadtteil Fátima.

Das PSiB wurde 1994 von in Deutschland lebenden Brasilianerinnen und Deutschen gegründet. Wir arbeiten ehrenamtlich und sind als mildtätig anerkannt.

Unserer Ziele

Mit dem Begriff „Straßenkinder“ sind in Brasilien nicht nur obdachlose Kinder gemeint, sondern auch solche Kinder, die zwar ein Zuhause haben, aber dennoch aufgrund ihrer Armut den Tag auf der Straße verbringen. Sie sind gezwungen, früh erwachsen zu werden und zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Viele von ihnen müssen betteln gehen. Sie sind ständig davon bedroht, in Kriminalität, Gewalt, Drogenmissbrauch und Prostitution abzurutschen.

Das „Projekt Straßenkinder in Brasilien e.V.“ hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Gefahren entgegenzuwirken und vorzubeugen. Wir wollen den Kindern in der Favela „Maravilha“ einen Raum geben, in dem sie ihre Freizeit sinnvoll gestalten und ihre Kindheit erleben können.

Die Unterstützung des Projekts CCF versteht sich als „Hilfe zur Selbsthilfe“. Langfristig gesehen sollen die Bewohner der Favela ohne die Hilfe des PSiB auskommen. Um diesem Ziel ein wenig näher zu kommen, legen wir zum einen Wert darauf, dass Bewohner der Favela im CCF arbeiten und beruflich weitergebildet werden. Zum anderen sollen die Zukunftsperspektiven der Kinder durch die Betreuung und Bildungsmaßnahmen im CCF verbessert werden.